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Berger de Brie  /  Briard

 Der Berger de Brie ist ein französischer Hirtenhund von eleganter Erscheinung.

Die Höhe der Rüden liegt zwischen 62-68cm und die der Hündin bei 56-64cm.

Er ist ein fröhlicher Hund mit Herz und Seele, intelligent, pfiffig immer zu Arbeit oder Spiel bereit.

Im Haus ist der Briard angenehm und ruhig.

Gleichzeitig weiß er sein Territorium und sein Rudel zu bewachen und zu schützen.

Im Umgang mit Kindern bei entsprechender Sozialisation verspielt und verschmust.

Der Briard besticht durch eine rasche Auffassungsgabe in Kombination mit einer gewissen Eigenständigkeit

und Einfühlungsvermögen er soll mit Konsequenz erzogen werden. ( Wie jeder Junghund ! )

Dann ist er als robuster und temperamentvoller Hund der ideale Partner für aktive Menschen

und Familien, die ihn fordern und ihm Gelegenheit geben, seine Lebens- und Arbeitsfreude auszuleben.

Es reicht dem Briard nicht, wenn sie nur eine Strandpromenade auf und ablaufen.

Als Arbeitshund braucht der Briard Aufgaben.

Das sollten Aufgaben sein, die auch seinen Kopf/Verstand fordern.

Ursprünglich wurden die Briard für die Arbeit im Freien an der Herde gezüchtet.

Als Hüte - und Schutzhund konnten sie an den Schaf- und Vieherden arbeiten.

Die Hirten benötigten einen wendigen und ausdauernden Hund,

der die Herden führte, zusammenhielt und bewachte. Er musste auch in der Lage sein, selbständig zu Arbeiten.

 

Heute findet man den Briard in vielen Hundesportarten.

Er kann als Begleithund, für Obedience, Fährtenarbeit, Agility, Geländelauf, im Schutzdienst

bei Zoll ebenso wie als Rettungs- oder Therapiehund eingesetzt werden.

Voraussetzung ist natürlich auch die Kondition und Neigung des Besitzers.

Was ihnen spass macht, da ist er mit Begeisterung dabei.

 

Zur Frage Kinder und Briard.

Sind sie bereit auf ein weiteres Kind, haben sie Geduld genug?

Haben sie jemand der sich um den Hund kümmert, wenn die Kinder sehr Krank sind?

Denn wie ein Kleinkind benötigt ein junger Briard viel Zeit und Energie für die Erziehung.

Wenn alles passt, ist es wunderschön, wenn Hund und Kinder zusammen "gross" werden dürfen.

 

Man sagt, der Briard ist ein „Herz mit Haaren drum herum“ das beschreibt allerdings den "gut erzogenen" Briard.

Wenn er als Familienhund leben darf, baut er eine gute und enge Beziehung zu ihnen auf.

Der Briard eignet sich nicht als reiner Ketten- und Hofhund.

Briard sind keine Kläffer, aber auch das muss ihm klar gemacht werden.

 

Die Fellpflege hält sich in Grenzen,

da der Briard nur wenig Unterwolle besitzt.Täglich einige Bürstenstriche,  1- 2 x wöchentlich

sollte der Hund gut durchgekämmt werden, was ca. 1Stunde dauert. Man soll die Fellpflege aber nicht unterschätzen!

Briard haaren nicht, (sie verlieren keine Haare)das heisst man muss alles auskämmen.

Im Alter von ca. 10 - 18 Monaten ist mit mehr Fellpflege zu rechnen, da das ganze "Babyfell" ausgekämmt werden muss.

Wenn man nicht so viel Zeit aufwenden kann, sollte man möglichst mit dem jungen Hund einen Hundesalon aufsuchen,

damit er sich daran gewöhnt.

 

Es ist von grosser Wichtigkeit, dass sie dem Welpen-Junghund Welpenspieltage und später die Hundeschule besuchen.

Ein Vollzeitjob für Herrchen und Frauchen ist meiner Meinung nach nicht geeignet,

es sei denn, sie können nach der Eingewöhnungszeit ihren Welpen zur Arbeit mitnehmen.

 

Tyara Oxzana, darf das Pferd von der Weide holen

 

Einen ausgeprägten Jagdtrieb hat der Briard nicht. "Ausnahmen bestätigen die Regel"

wobei das meist an der Erziehung liegt, denn bereits das nachjagen von Vögeln sollte dem Junghund untersagt werden.

Aggressionen sind nicht erwünscht.

Das allein ist nicht nur der guten Herkunft sondern auch einer konsequenten Erziehung zu verdanken.

Bei regelmässigen Besuchen auf dem Hundeplatz oder Arbeitstagen,

die Hundeclub's anbietet, lernt man, die Hunde richtig zu erziehen und sie somit zu umgänglichen Hunden zu machen,

die einen jederzeit überall hin begleiten können.

Mit der richtigen Mischung aus Konsequenz und Liebe bekommt man einen treuen Gefährten,

auf den man sich verlassen kann.

 

Wer keine Geduld - keine guten Nerven hat, gleich zum Ziel kommen möchte,

gerne schon mit 6 Monaten einen ferigen Hund haben will, der ist mit bestimmtheit nicht glücklich mit einem Briard.

Die Briard's passen zu Leuten, die selbstsicher sind und sich mit dem Hund beschäftigen wollen und können.

Kein Briard wird einfach so zum tollen Begleiter, man muss auch etwas tun dafür !

 

Der Standard

Das Haar ist leicht gewellt, lang und trocken. Es soll dem Ziegenhaar ähnlich sein

Die Farbe mit den meisten Schattierungen beim Briard, ist wohl die französische mit "Fauve" bezeichnete.

Es gäbe viel darüber zu schreiben, aber ob Goldbraun oder das rötlich warme Fauve, gewünscht wird, ist vorallem eine Geschmacksfrage.


Viele fauve Briards hellen im alter von ca. 1- 2 Jahren so stark auf,

dass sie fast zum Eisbären werden. ( Wie es auch unsere Tyara wurde) Mit 3 Jahren manchmal auch erst mit 4 Jahren haben,

die meisten ihre schönste Farbe und auch die Fellänge erreicht. Weitere Farben sind schwarz und grau.

Die Ohren Nach dem geltendem Tierschutzgesetz werden die Ohren in der Schweiz nicht mehr kupiert.

 

Allgemeine Erscheinung
Rustikaler Hund, geschmeidig, muskulös und gut proportioniert, mit lebhaften und aufgeweckten Bewegungen,

von ausgeglichenem Wesen, weder aggressiv noch ängstlich.

Die erste Beschreibung
eines französischen Hirtenhundes findet sich

1387 bei Gaston Phoebus Graf de Foix, der einen "Mastin" genannten Bauernhund beschreibt,

der als Hirtenhund aber auch zu der Jagd verwendet wurde.

1578 beschreibt Liébaut in "la Maison rustique" einen ähnlichen Hund und im Jahre

1785 liest man in Buffons 36 - bändigem Werk von einem "Chien de Brie" der langhaarig

und meist schwarz war und zur Bewachung der Herden eingesetzt wurde.

1809 wird von Abt Rozier die Beschreibung des Chien Berger von Buffon in seinem Werk etwas ergänzt und der Hund als

"Chien de Brie" bezeichnet.

1896 beginnt der Briard offiziell als Rasse zu existieren, ein Jahr später wird der erste Standard veröffentlich.

In der Schweiz wurde der Schweizerische Briard Club (SBBC)

1971 gegründet.   

 

Beim jungen Briard ist die Fellpflege extrem wichtig.

Nicht etwa weil es dass Fell schon nötig hätte, sondern um den jungen Hund,

an das Ritual und die verschiedenen Gegenstände zu gewöhnen.

Nicht nur Kamm und Bürste gehören dazu.

Wie im Alltag soll er auch bei der Pflege all das lernen, was später für ihn zum Leben gehört.

Die Schere am Ganzen Körper auflegen

Weil bei Unterhaltungen mit andern Junghundebesitzern und Hundeausbildern,

immer wieder solche Themen als Probleme dargestellt werden, animierte es mich für die Hp

eine Bilddokumentation zu machen um nicht nur unsere Welpenleute zu informieren.

Osterhasi ?

Auch die Ohren berühren und mit einem leicht feuchten Tuch ausreiben.

Dass der Intimbereich auch in die Pflege gehört, ist selbstverständlich.

Zwischen die Zehen

 

 

Zähne zeigen und auch das Zahnfleisch berühren

 

Am Bärtchen halten

Auch bei der Fellpflege,

sollte dem jungen Hund mit viel Geduld und Ruhe eins nach dem Andern bei gebracht werden.

Ein gepflegtes Briardfell ist wunderschön und eine Augenweide - und das wünsche ich euch und euerm Briard.

Etwas was mir sehr zum Wohlsein, aller Beteiligten liegt, ist die Fellpflege. Wir hoffen, dass Sie sich schon vor dem Kauf eines Briard bewusst waren, dass ein langhaariger Hund speziell gepflegt werden muss.

So anspruchsvoll finde ich die Fellpflege beim Briard wirklich nicht, es gibt zeitaufwendiger Rassen.

Wer es nicht mag, seinen Hund das Fell zu pflegen, ist mit einem Kurzhaarhund besser beraten!

Ich pflege meine Hunde auf dem Tisch, darauf kommt eine Hundedecke die rutschfest ist. Am Anfang lege ich einige Leckerli auf dem Tisch um den Hund an den Tisch zu gewöhnen.

(Nicht aus der Hand geben, denn der Briard soll sich ja an den Tisch gewöhnen.) Beim Junghund von 4-6 Monaten ist das Fell schon einige Zentimeter lang. Es bilden sich bestimmt auch schon die ersten kleinen Filzknollen. Diese sind im Anfangsstadium sehr gut mit den Fingern auseinander zu zupfen, aber – es ist extrem wichtig, dass nun mindestens 1x wöchentlich durch gekämmt wird, auch, damit der Welpe / Junghund sich daran gewöhnt.

DAMIT MEINE ICH DEN GANZEN BRIARD BIS >> AUF DIE HAUT.

Ich lasse den jungen Briard nie, alleine auf dem Tisch, ich stelle ihn kurz auf den Boden,

um den vergessenen Gegenstand oder das Telefon zu holen.  Ein Hund der das Ritual kennt, bleibt liegen :0)

Wenn der Hund sehr schmutzig ist z.B. voller Sand oder Erde, kann mit der Bürste oder dem groben Striegel vorgereinigt werden. Wer aber immer nur oberflächlich bürstet, wird es in einigen Wochen bitter bereuen!

Sehen wird man am Anfang noch nichts, nur fühlen! Es ist gut wenn man sich auf einen bestimmten Tag festlegt,

so geht das Kämmen weniger vergessen.

Leider hat sich trotz aller Bemühungen der Briardzüchter, die Fellpflege richtig zu vermitteln gezeigt, dass einige Besitzer die Fellpflege völlig unterschätzt oder auch vernachlässigt haben. Die Folge -) total verfilzte Hunde!

Es ist dann eine Tortur für Mensch und Tier  das Fell wieder durchgekämmt zu bekommen, teilweise ist es so schlimm, das man den Briard bis auf die Haut scheren musste. Manchmal ist es die einzige Lösung, aber wer denkt das Scheren ist ideal, der täuscht sich, denn das Briardfell wird durch das scheren sehr weich und verfilzt erst recht! Also beim „Neustart“ der Fellpflege, unbedingt am Ball bleiben und regelmäßig den Kamm einsetzen von der Nase, bis zu der Rutenspitze – vom Kopf bis runter zu den Pfoten!

Gerade in der Fellentwicklung ist dies sehr wichtig auch damit die Haut besser durchblutet wird und somit das Haarwachstum angeregt wird. Später, je nach Fellentwicklung, reicht es alle 1-2 Wochen. Man kann die Fellpflege mit intensiven Schmuseeinheiten kombinieren. Auch ein Guzeli zwischendurch ist erlaubt! Ihr Welpe ist bestimmt bei der Abgabe bereits mit der Bürste vertraut, - es sollte eine Naturhaar oder weiche Drahtbürste sein, diese brauchen wir aber nur in den ersten paar Monaten, später kommen vor allem Kämme mit rotierenden Zinken zum Einsatz. Eine Bürste reißt das erwünschte harte Haar beim Briard aus und lässt den Filz bzw. Flaum stehen. Mit dem feinen Kamm halten wir auch den Bart des Hundes nach dem Fressen sauber.

Mit der Zupfbürste können sie die Behaarung an den Ohren sowie an der Rute gut kämmen, es ist ratsam dort etwas vorsichtig zu kämmen um nicht alles auszurupfen.

Wenn Briard schwimmen, löst sich das „Tote“ Fell auf der Haut, dieses trocknet ein und wird hart. Wenn es nicht ausgekämmt wird und der Hund vermehrt schwimmen geht, kann sich aus den Schichten vom los gelösten Fell ein Filzpanzer bilden.

Wenn wir mit der Fellpflege fertig sind, streichle ich den Hund und lobe ihn, dabei sage ich dem Hund, wir sind fertig oder du bist aber schön !!! … und er bekommt noch einmal auf dem Tisch was Leckeres. Meine Hunde dürfen nie selber vom Tisch springen, ich hebe den Hund immer runter. So erreiche ich, dass der Briard nie zwischendurch runter springt.

Was Hänschen nicht lernt …

Die meisten Briardhalter berichten dann im nach hinein, dass der kleine noch junge Briard schon nicht hinhalten wollte! Lasst das bitte nicht zu, dass es soweit kommt. Das liegt an jedem Besitzer, sehr konsequent zu sein. Lasst es nicht zu, dass der Briard mit der Schnauze nach euch greift oder schnappt. Ein klares Nein, oder sonst ein Kommando und unbedingt weiter Kämmen. Denn irgendwann muss der Briard es lernen still zu halten und die Fellpflege zu erdulden. Warum nicht gleich von Anfang an. Es unterstützt gleichzeitig den Bindungsaufbau!

Ein müder - zufriedener Briard, hält besser hin! Wenn mal richtig fest gezupft werden muss, macht man danach am besten eine kurze Streichelpause und fährt erst kurze Zeit später mit kämmen fort, damit der Briard sich wieder richtig gut entspannen kann.

Die Fellpflege wird beim jungen Briard so Ca. 15-30 Minuten dauern, das soll es auch, denn der Hund muss sich ja daran gewöhnen, später eine gute Stunde hin zu halten. Wie lange es dauert, kommt auch darauf an, wie man es tut. Ein System ist immer gut.

Wenn sich im Fell Filzknollen gebildet haben, ist der Pferdemähnenspray sehr hilfreich.

Im Hundeshop gibt es auch Entwirrungssprays. Diese machen das Haar geschmeidig und es verzettelt sich nicht gleich wieder. (Nie vor Ausstellungen anwenden!) Nach Möglichkeit ein Mittel mit wenig Parfüm einkaufen.

Im Fellwechsel vom Baby zu Erwachsenen Hund sowie im Frühling und Herbst oder auch in der Badesaison ist mit vermehrtem Aufwand zu rechnen. Ich empfehle dann den Briard 2x wöchentlich zu kämmen.

Niemals sollte man aufhören, wenn der Briard quengelt oder einfach nicht will.

Es soll nie ein: … Heute mag mein Briard eben nicht geben!

 

Wer sehr wenig Freizeit hat, bringt seinen Briard am besten 1x im Monat in den Hundesalon.

Man kann den Hund auch nur zum Kämmen bringen.

(Natürlich leidet die Fellqualität etwas darunter, wenn man sein Bärchen nicht an Ausstellungen vorführen möchte,

ist das weiter nicht schlimm.)

Erkundigen sie sich aber ob die Leute Erfahrungen mit Briard haben. Sie müssen unbedingt erwähnen, dass sie es nicht möchten, dass Fell geschnitten oder effiliert wird, denn sonst kann es passieren, dass sie einen „verunstalteten“ Hund mit zerschnittenem Fell zurück bekommen. Wichtig ist es deshalb, dass Sie nicht erst dann den Briard in den Salon bringen, wenn er bereits verfilzt ist, denn sonst nehmen die die Schere zur Hilfe!

 

Was dem Briard bestimmt im Salon fehlt sind die extra Schmuseeinheiten! .... Bitte die zu Hause nicht vergessen :0)

 

 

 

 

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